Projektwoche WM2018
 
Wir, die Klassen 3a und 4c, beschäftigen uns eine Woche intensiv mit dem Thema Fußball-Weltmeisterschaft:
 
Willst du mehr über deinen Lieblingsspieler wissen oder über die Teilnehmerländer? Weißt du wirklich, was Abseits bedeutet?
 
Falls dich diese Fragen neugierig gemacht haben, erfährst du mehr auf unserer Internetseite:
 

25.10.2017: Explosive Versuche am Alexandrinum für die 4b und 4c

Kann sich eine Flüssigkeit von alleine verfärben? Gibt es einen Luftballon, der sich ohne Pusten aufpumpt? Und wie stelle ich Tinte selbst her? Einen Schultag der ganz besonderen Art durften die Klassen 4b und 4c in der Woche vor den Herbstferien erleben: Das P-Seminar Chemie unter der Leitung von Frau Andrea Ehrle bereitete einen Tag ganz im Zeichen chemischer Experimente für die Kinder vor.
An mehreren Stationen konnten die Viertklässler in die Welt der Chemie eintauchen und ließen dabei Geheimschrift wieder sichtbar werden, trennten Tinte von Wasser mit Hilfe der Aktivkohle oder vergoldeten Silbermünzen über dem Bunsenbrenner.  Mit sichtlicher Freude und Begeisterung  arbeiteten die Schüler mit Haushaltsmitteln wie Essig, Speisestärke oder Lebensmittelfarbe und bewunderten ihre zauberhaften Ergebnisse. Dass das alles natürlich wenig mit Hexerei zu tun hat, sondern wissenschaftlich erklärt werden kann, wurde in kindgerechter Sprache von den Gymnasiasten am Ende des Versuches verdeutlicht.

Am Ende des Tages stand noch eine Überraschung auf dem Programm: Die Seminaristen hatten ein kurzes Theaterstück vorbereitet, welches durch die Vorführung mehrerer chemischer Experimente mit Licht, Feuer und Explosionen, zu einem besonderem Effekterlebnis wurde.

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Weiterlesen: Projekttag am Alexandrinum - 4b/c

Teacher for one day? – Nichts ist unmöglich!

 

Polizist, Feuerwehrmann, Pilot, Sängerin, … die Berufswünsche der Kinder sind vielfältig, doch meist geht es irgendwann in diese Richtung. Hin und wieder fällt bei der Frage „Was willst du später mal werden?“ auch der Beruf des Lehrers/der Lehrerin.

 

Etwas unorthodoxer nahm die folgende Geschichte ihren Lauf. Eines schönen Tages kommt Herr Gosoge nichtsahnend in seine Klasse und findet seine Schülerin Elisa Ehemann auf seinem Stuhl sitzend und ihn mit überzeugter Miene ansehend: „Also ich bin jetzt die neue Lehrerin!“ „So“, denkt da der Klassenchef, „die Lissy will hier von nun an den Laden schmeißen. Na gut…mal sehen, wie ernst ihr das ist.“

Einfach so überlässt der Platzhirsch sein Revier natürlich nicht, deswegen muss Lissy erst einige Aufgaben vollbringen, bevor sie vor der Klasse stehen und unterrichten darf. Die Klasse möge per geheimer Wahl (wir leben ja in einer Demokratie) darüber abstimmen, ob ihre Mitschülerin für einen Tag das Ruder übernehmen soll. Doch wie bei einer wirklichen Wahl sollte der potentielle Wähler erst wissen, was ihn bei einem möglichen Regierungswechsel erwarten wird. Lissy legt sich ins Zeug und schreibt Wahlreden, gestaltet Wahlplakate, stellt ein Programm mit Versprechungen von hausaufgabenfrei bis hin zu Gummibärchen für alle auf, bestreitet ein „TV-Duell“ gegen den Amtsinhaber und versucht sogar die Rektorin auf ihre Seite zu ziehen. Letztendlich soll sich die Mühe lohnen und mit großem Abstand gewinnt sie am entscheidenden Tag die Wahl gegen Herrn Gosoge.

Doch eine bekannte Floskel sagt „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ und somit wartet noch eine Menge Arbeit auf die frisch gewählte Lehrerin. Sie bereitet zwei Stunden Sport und zwei weitere Stunden HSU vor.

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Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt und sollen Stationen zum Thema „Ritter“ bearbeiten. Die Lösungen hat die fleißige Lehrerin eigens erstellt und zur Selbstkontrolle bereitgelegt – Respekt! Sogar ein Wechselsystem der einzelnen Gruppen wurde eingeführt.

Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 4c akzeptieren ihre neue Chefin sofort und führen ihre Anweisungen sehr gewissenhaft aus. Sogar einen selbst gestalteter Hefteintrag übernehmen die Klassenkameraden von der Tafel.

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Doch was macht eigentlich der „richtige Lehrer“ in der Zeit? Er lässt seine Schülerin planen, organisieren, Streits und Diskussionen lösen, Gerechtigkeit abwägen und Entscheidungen treffen, und löst schlussendlich sein Kreuzworträtsel. So ein Tag im Hintergrund kann durchaus auch mal entspannend sein…

 

Am Ende des Tages fehlt „Frau Ehemann“ nur das, was fast jeder Lehrerin fehlt: die Zeit. Es ist gar nicht so einfach abzuschätzen wie lange die Klasse für was braucht und womöglich ertappt sie sich bei einem Gefühl, das sie zuvor noch nicht hatte: Der innere Wunsch, der Unterrichtstag möge noch nicht vorbeisein.

Chapeau, Lissy – du hast Talent!

 

 

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